Hallo,

mein Name ist Maximilian und ich habe das Down-Syndrom.

Ich wurde am 07. Februar 2012 in Heidenheim an der Brenz geboren.

 

mydownie

Mein Papa hat mir diesen Blog eingerichtet, damit ich – wenn ich mal groß bin – alles nachlesen und irgendwann selbst über mich schreiben kann.

Wir möchten nämlich mit diesem Blog auch zeigen, dass die Trisomie 21 bzw. das Down-Syndrom keine Krankheit ist. Ich bin einfach etwas anders aber trotzdem ein ganz normales Kind.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit unseren Beiträgen und freue mich über viele Kommentare und neue Bekanntschaften!

 

Gerne dürft Ihr mir auch unter info(at)mydownie.de eine E-Mail schreiben oder hier unten einen Gruß hinterlassen. Ich antworte auch ganz bestimmt!

 

Euer Maxi

 

3 Antworten

  1. Andreas Hennig

    Guten Tag lieber Papa vom Maximilian,
    ich bin selbst stolzester Vater einer Tochter mit dem Down-Syndrom und finde den Begriff „Downie“ ganz furchtbar. Er reduziert deinen Sohn, meine Tochter und alle anderen Menschen mit dem Down-Syndrom auf eben diese eine Eigenschaft der Chromosomenanomalie und wirft alle in einen Topf. Dabei geht gerade das verloren, was wir immer und immer wieder unserer Umwelt sagen müssen, dass Menschen mit dem Down-Syndrom genauso individuell sind, wie alle Menschen auf diesem Planeten.
    Und schließlich…niemand käme auf die Idee, Menschen mit einer Brille „Brillie“ oder mit wenig Haaren auf dem Kopf „Glatzie“ zu nennen, oder ? 😉
    Es würde mich freuen, wenn wir diesen, sicherlich verniedlichend gemeinten, Ausdruck aus der Welt schaffen könnten. Hilfst du mir dabei?
    Vielen Dank, viele Grüße an Maximilian und euch allen nur das Beste!
    Herzliche Grüße
    Andreas Hennig

  2. Hallo Andreas,

    zunächst vielen Dank für deinen Kommentar!
    Leider habe ich dazu eine etwas andere Sichtweise.

    Ich sehe den Begriff „Downie“ erstmal gar nicht als irgendeinen „Begriff“ für alle Menschen mit Down-Syndrom. Es ist eher eine Abkürzung, um im Alltag nicht immer „Down-Syndrom“ oder „Trisomie 21“ in den Mund nehmen zu müssen. Es hört sich einfach zu sehr nach einer Krankheit an.

    Außerdem wird meiner Ansicht nach, der Umgang mit dieser Chromosomenanomalie in der Gesellschaft und unseren Mitmenschen vereinfacht, wenn wir Eltern nicht immer einen auf „Inklusionshelfer“ machen. Ein einfacher, offener und lockerer Umgang damit ist doch der beste weg, unsere „Downies“ bzw. unsere Kinder mit dem Down-Syndrom in der Gesellschaft zu inkludieren.

    Viele Grüße zurück an deine Tochter und deine Familie!
    Dennis

  3. Hallo lieber Papa von Maxi,

    ganz lieben Dank erstmal für deinen sehr netten Kommentar auf meinem Blog. Da musste ich doch gleich mal bei dir stöbern und muss sagen, dass ich deinen Maxi TOTAL süß finde! So fröhlich und goldig. Er ist übrigens zwei Monate älter als mein Sohn Leon.

    Dein Blog ist sehr bewegend und authentisch.

    Wie wäre es, wenn ich dich die nächsten Woche für meine Leser interviewe? Einfach um allen Mut zu machen, die in der gleichen Situation sind. Und um zu zeigen, dass dein Kind einfach nur anders ist – so wie wir alle eben unterschiedlich sind.

    Alles Gute weiterhin!

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